Heinz Schwarz GmbH & Co. KG
Schwarz Werkzeugbau setzt auf Mastercam
Weltweit steht die Automobilindustrie für Leistungsfähigkeit und Kreativität. Bessere Materialien, neue Technologien, größtmöglicher Komfort, aber auch optimale Sicherheit und verringerter CO2-Aussstoß sind Kriterien, die den zukünftigen Absatzerfolg beeinflussen.
Schwarz Werkzeugbau gilt seit Jahrzehnten als zuverlässiger und renommierter
Partner der Automobilhersteller. Perfekt aufeinander abgestimmte Abläufe und
flache Strukturen unterstützen kurze Kommunikationswege; hochqualifizierte
Mitarbeiter und modernste Produktionsverfahren sichern den geforderten Qualitätsstandard.
Je effizienter und reibungsloser die internen Prozesse, desto mehr
Zeit und Aufmerksamkeit können für die relevanten Aspekte der Auftragsabwicklung verwendet werden.
Um genau diese internen Prozesse zu optimieren setzt der Werkzeugbauer aus
Preußisch Oldendorf seit 2010 auf Mastercam.
Zuvor war es nur sehr schwer möglich, den maximalen Nutzen aus Fräsparametern, optimalen Werkzeugwegen- und strategien zu gewinnen, weil die Programme in einer anderen Abteilung – aber nicht mit Mastercam direkt in der mechanischen Fertigung erzeugt wurden.
Genau an diesem Punkt setzte Firma Schwarz den Hebel an.
Sie nennen es WOP: werkstattorientierte Programmierung.
Die Mitarbeiter der mechanischen Fertigung können jetzt Bauteile direkt in unmittelbarer Nähe zu den Fräsmaschinen programmieren.
„Da sich die Kollegen an den Maschinen bei Problemen jetzt selber helfen können, lassen sich Maschinenstillstandzeiten –besonders in der Spät- und Nachtschicht- vermeiden, da man nicht mehr auf eine externe Programmierung angewiesen ist. Dadurch sind wir unabhängiger“, erläutert Marko Siebarth, Bereichsleiter Technik bei Schwarz Werkzeugbau.
Der Maschinenbediener hat, auch ohne Rohteilscan, den realen IST-Stand des Bauteils vor Augen und kann mit dem tatsächlichen Gussaufmaß programmieren. Das spart Leerwege. Ferner wurde bislang mit Sicherheitsaufmaß programmiert.
Durch WOP mit Mastercam kann der Maschinenbediener seine Erfahrung voll einbringen. Er entscheidet über Zustellung, Frässtrategie, Schnittwerte, Werkzeugeinsatz usw. Damit kann die jeweilige Leistungsfähigkeit der Maschine optimal ausgenutzt werden“, fährt Herr Siebarth fort. Ebenso wichtig ist der reibungslose Datenaustausch. Bei Referenzkunden wie Audi, BWM, Mercedes und Volkswagen ist der Einsatz von Catia® für Firma Schwarz selbstverständlich.
Die Catia® Schnittstelle von Mastercam funktionierte nicht nur während der Testzeit tadellos. Die Daten werden in diesem Fall als Flächenmodell eingelesen und weiterverarbeitet. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Strukturteile, Bodenteile, Achsteile oder Stahlräder mit aufwendigen Geometrien in den unterschiedlichsten Werkstoffen (Aluminium, Hoch- und Höchstfeste, Dualfaser).
Marko Siebarth: „Bislang wurde die Reihenfolge der Programmbearbeitung durch die Programmierabteilung vorgegeben. Durch den Einsatz von Mastercam kann der Maschinenbediener diese selbst festlegen. Das erhöht die Flexibilität bezogen auf mannlose Laufzeiten in der Nacht oder an Wochenenden.“
„In Bezug auf Programmgüte (Fräsbahnen etc.) ist Mastercam mindestens gleichwertig mit den bereits zuvor von uns eingesetzten Systemen.“
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